Eindrucksvoll: 100 Jahre Gartenkunst in Wort und Bild

Günter Mader

Am Freitag, dem 8. Oktober 2004 gab es bei Forster gleich mehrere Leckerbissen. Die jährliche Abendveranstaltung im Kreise der Kunden und Mitarbeiter: Auf dem Podium der Cicerone Dipl.-Ing. Günter Mader und nicht weniger als 100 Jahre Gartenkunst in Deutschland, im Gewächshaus mehr als 150 Gartenfreunde, als Nachspeise edle Weine und interessante Gespräche.

Bereits zum siebten Mal war das Gewächshaus, die Keimzelle des Betriebes Forster, Veranstaltungsort des Themenabends für Gartenfreunde. In einem Lichtbildervortrag stellte Günter Mader ein Jahrhundert Garten- und Landschaftsarchitektur vor, öffentliche Anlagen und Parks, Siedlungsgrün und Gartenschauen. Eindrucksvoll wurde der Bogen von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Epoche zu der Umsetzung in typische und visionäre Gartenanlagen gespannt. Fast zwangsläufig galt dann auch die Frage eines Zuhörers der möglichen Vision für die Zukunft. Günter Mader: "Typisch für das 21. Jahrhundert ist der Pluralismus, die Stilvielfalt, alles ist möglich."

Günter Mader, geboren 1950, studierte an der Universität Karlsruhe.

Als freier Architekt in Ettlingen befasst er sich mit Wohn-bauten, Sanierungen, der Gestaltung von Gärten und Freirämen sowie kirchlichen und kommunalen Bauauf-gaben. In zahlreichen Publikationen äußerte er sich zu den Themen Architektur, Städtebau, Garten und Land-schaft.

Günter Mader ist an der Fachhoch- schule Karlsruhe Dozent für die Lehrgebiete Freiraumplanung und Land-schaftsplanung und an der Fachhochschule Nürtingen Lehrbeauftragter für die Geschichte der Gartenkunst

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