Wege zum schönen Garten – eine Frage des Stils ?

Heidi Howcroft

Klare Botschaft am 7. Oktober 2005 im Gewächshaus: Es gibt nicht einen Gartenstil, vielmehr ist immer das, was ein Gartenbesitzer als schön empfindet, der individuelle Wunschgarten.

Heidi Howcraft zeigte in ihrem anregenden Vortrag in Bildern und Worten verschiedenste Gärten: Romantisch-verspielte, nostalgische und moderne, formale Gärten, große und kleine, städtische und ländliche Gärten. Jeder hat den Wunsch nach einem Traumgarten, dabei sind die Gartenstile so verschieden, wie die Menschen, die die Gärten bewohnen. Schließlich ist der Garten heute die Verlängerung des Wohnzimmers und ein wesentlicher Teil der individuellen Lebensqualität – sommers wie winters.

Wie aber sollte man vorgehen, um sich seinen Wunschgarten anzulegen? Als Vorgaben für die Planung stellte Heidi Howcroft den Stil des Hauses, dessen Architektur vor. Der Garten eines Reihenhauses ist unbedingt anders als der einer ländlichen Villa! Dennoch lässt sich – am besten mit professioneller Unterstützung - auch auf kleiner Fläche das Ideal eines englischen Landschaftsgartens verwirklichen. Das Klima beschränkt die Pflanzenauswahl und nicht zuletzt ist der Pflegeaufwand zu berücksichtigen: Maximal 30 Minuten Rasenmähen pro Woche! Für Gelächter sorgte das Beispiel eines „plastic gardens“, der ohne jegliche Pflege allzeit bunt ist.

Deutlich der Appell an die Gartenbesitzer, den Stil ihres Gartens konsequent zu verfolgen und nicht durch Spontankäufe zu verwischen. Ein schöner Garten bietet nicht nur Höhepunkte im Sommer, sondern hat echten Mehrwert für alle Jahreszeiten und ist selbst im Winter von drinnen zu geniessen.

 

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