Unser Herbst-Tipp: Laub und welke Blätter – bloß nicht einfach weg damit!

Herbstlaub auf dem Rasen, trockene Gräser im Beet, vergilbte Blüten an den Stauden – all das wird häufig als nicht schön empfunden und der Gartenbesitzer macht sich emsig ans Werk: Mit Laubharke und Schere werden die scheinbar unnützen Pflanzteile entfernt. Obwohl das Falllaub ein wesentlicher Aspekt des Kreislaufs im Garten ist!

Wir von Forster raten Ihnen daher zu einem etwas anderen Blick und etwas mehr Gelassenheit. – Warum?

Weil vertrocknete Blütenstände und Laub an den richtigen Stellen im Garten eine wichtige Rolle übernehmen. Die herabgefallenen Blätter der Bäume sind beispielsweise unter Sträuchern und rund um frostempfindliche Pflanzen ein guter Winterschutz, der zudem die Feuchtigkeit im Boden hält. Für Pflanzen, die ihren natürlichen Lebensraum im Wald oder am Waldrand haben, dient das Laub als Mulch, denn es zersetzt sich mit der Zeit und reichert den Boden mit wichtigem Humus an. Außerdem sind diese Laubhaufen für Igel und andere kleine Tiere ein optimaler Ort und für Insekten ein wahres „Hotel“ für die Überwinterung.

Und eigentlich geben die braunen Blätter und Blüten dem Garten gerade im Winter doch auch einen gewissen Zauber. Wenn sich filigrane Eiskristalle auf die Blattränder legen oder eine dünne Eisschicht die Blüten bedeckt, dann bietet der Blick in den winterlichen Garten ein durchaus eindrucksvolles Bild.

 

 

 

 

Eine Ausnahme gibt es jedoch: Vom Rasen sollte das herabgefallene Laub auf jeden Fall entfernt werden. Es nimmt ansonsten den Halmen Licht und Luft, was das Gras gelb werden lässt und die Entwicklung von Krankheiten und Pilzen begünstigt.

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Wir von Forster beraten Sie gerne.

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