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Das Ende von Hovens Beet

Bonns Bürgerinnen und Bürger müssen sich von einer liebgewonnenen Attraktion verabschieden: Hovens Beet, ein temporärer Garten aus 21 unterpflanzten Bäumen und Sitzgelegenheiten, die die vollversiegelte Bonngasse säumen, wird in wenigen Wochen abgebaut. Die Aktion war 2020 ein Geschenk von Forster anlässlich des 250. Geburtstags des berühmtesten Sohns der Stadt, Ludwig van Beethoven. Forster pflegt bereits seit Jahrzehnten unentgeltlich den Garten des Beethovenhauses und fühlt sich der Stadt Bonn und ihren Menschen verbunden.

Attraktiver Erholungsraum in der Innenstadt geht verloren
Die an das Stadtklima angepassten Bäume stehen in großen Kübeln, die mit unterschiedlichen Stauden bepflanzt sind. Sie beleben das Stadtbild, werten die Fußgängerzone auf und haben einen positiven Effekt auf das innerstädtische Klima. Schilder an den Pflanzkübeln geben Informationen zu den Klimabäumen und den verwendeten Stauden. Zudem bieten mehrere Bänke den Besucherinnen und Besuchern seit eineinhalb Jahren die Möglichkeit zum Verweilen und einer Verschnaufpause vom Einkaufen.

Keine erneute Verlängerung
Ursprünglich war die Aktion von April bis Oktober 2020 geplant. Doch die durchweg positive Resonanz von Anwohnenden und Gewerbetreibenden motivierte Forster dazu, sein Engagement noch einmal bis zum Herbst 2021 zu verlängern. Eine erneute Verlängerung wird es jedoch nicht mehr geben. „Gerne hätten wir die Bäume hier auf Dauer gesehen. Wir hatten gehofft, dass die Initiative langfristig fortgeführt wird“, sagt Mathias Forster. Die Kosten, mittlerweile im hohen fünfstelligen Bereich, will das mittständische Familienunternehmen zukünftig nicht mehr alleine tragen.

Klimabaum in orangener Herbstfärbung

Klimabaum in Bonner Innenstadt in Herbstfärbung

Passantin liest Schild am Pflanzkübel

Eine Passatin informiert sich über die Aktion #hovensbeet und die ausgestellten Pflanzen